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Köln
Stadtklänge
Idee und Organisation: Anke Eberwein

Stadtklänge -
Ein Hörparcours durch Köln

Wie klingt unsere Stadt? Was kann man alles hören und mit den Ohren entdecken? Eine akustische Spurensuche und Klangreise in mehreren Stationen.

In verschiedenen Workshops in und um die Osterferien 2004 können Kinder und Jugendliche von 6-18 Jahren unter Anleitung von Musikpädagogen und MusikerInnen die Stadt von ihrer klanglichen Seite erkunden und kennenlernen. Sie ziehen mit Aufnahmegeräten los, um Klänge, Töne und Geräusche im Bahnhof, Dom, Brücke, Oper, Zoo, Schwimmbad, Rheinufer oder einem Kaufhaus zu sammeln, bauen verschiedene Hörgeräte, Hörspiele und Klangerzeuger, lernen die Arbeit eines Geräuschemachers kennen oder erfinden ein eigenes Hörspiel. Aus den gesammelten Klängen entwickeln die Kinder jeweils eine eigene Hörstation (in kleinen Bauwagen) eines Hörparcours, der am Samstag, 5. Juni 2004 von 11-14 Uhr quer durch die Kölner Altstadt rund um das Historische Rathaus öffentlich präsentiert wird.

Das Projekt "Stadtklänge" wird unterstützt durch das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport NRW und die SK Stiftung Kultur.

Die Hörstationen der Stadtklänge:

1 Städteklang
Soundscapes aus Köln und anderen Klangorten und -plätzen der Welt.
Ort: Heumarkt/ Ecke Gürzenichstr.


2 Kölnhörspiel:Ich höre was, was du nicht siehst
Kinder sind mit Aufnahmegeräten durch Köln gezogen, haben Klänge, Töne und Geräusche eingefangen, Geschichten dazu erfunden und ein eigenes Hörspiel entwickelt.
Mitwirkende: Montessori-Grundschule, Gilbachstr. Köln (Christina Wunderlich)
Leitung: Kornelia Bittmann (Rundfunk-Autorin)
Ort: Eisenmarkt (vor dem Hänneschen-Theater)


3 Klangspiele
Klangmemory, Klangfühlen, Klangsehen, usw. für Jung und Alt, Klein und Groß.
Ort: Rheinuferpromenade, Fischmarkt


4 Hörmobil
Kinder bauten Hörrohre, Flüstertüten und verschiedene Hörinstrumente, die neben einem Schallpegelmesser, einem Stethoskop und weiteren Hörgeräten ausprobiert werden können.
Mitwirkung: 2. Klasse der Ottfried-Preußler-Grundschule Köln (Daniela Bornefeld)
Leitung: Gisbert Schürig (Pädagoge, Musiker),
Sancho Hille (Tischler, Uhrmacher, Künstler)
Ort: Rheinuferpromenade, Höhe Mühlengasse


5 Stimmklang: di dum di Köln
Bei Zuhör-, Sprech- und Stimmspielen sangen, groovten und experimentierten Kinder. Als Musikreporter sammelten sie auf der Straße Kölsches Liedgut und Kölner Stimmen. Am Ende entstand eine vielstimmige Köln-Klangcollage und eine Ode auf Köln.
Mitwirkende: 11 Kinder zwischen 8–12 Jahren eines Ferienworkshops
Leitung: Julia Empt-Hamacher (Musikjournalistin), Helga Kleinen (Schauspielerin/
Projektleitung „Schule des Hörens“)
Ort: Rheinuferpromenade, unterhalb Heinrich-Böll-Platz


6 Klangbaustelle: Akustisches Klanglabor
Kinder haben Materialien in und um den Rhein gesammelt, daraus Klangobjekte gebaut und kleine Stücke, Improvisationen und Kompositionen entwickelt.
Mitwirkende: Klasse 4a und 4b der GGS Antwerpenerstraße Köln (Wolfgang Jägers)
Leitung: Ortrud Kegel (Flöte, Komposition), Hans Kanty (Schlagzeug, Komposition)
Ort: Internationales Zentrum, Groß St. Martin


7/8 Live-Hörspiel und Geräuschebörse: Tausche „krrrk“ gegen „mööööp“
Auf der Suche nach typischen Kölner Klängen sind Kinder hörend durch die Stadt gegangen, besuchten einen professionellen Geräuschemacher, erfanden eine Klanggeschichte und entwickelten daraus ein Live-Hörspiel. In der Geräuschebörse kann das Publikum Geräusche ein- und umtauschen.
Mitwirkende: Städt. Kindertagesstätte Siegstraße Köln-Lövenich (Arno Wallstabe, Sonja Hensel), Dieter Hebben (Geräuschemacher)
Leitung: Rebekka Leibbrand (Kulturpädagogin), Maria Riederer (Rundfunkautorin)
Ort: Internationales Zentrum, Groß St. Martin und Bauwagen vor dem Internat. Zentrum


9 Stillehören
Stille, Ruhe und nichts zu hören. Oder doch?
Ort: Kirche Groß St. Martin


10 Sprachklang: Hallo hier spricht Ehrenfeld!
Im Mittelpunkt steht der Stadtteil Ehrenfeld und seine mannigfachen Sprachen und Dialekte. Kindergartenkinder und junge Frauen brachten ihre Sicht- und Hörweisen von Köln ein und besuchten sowie besprachen virtuell verschiedene Orte und Ereignisse wie Zoo und Eisdiele, Moschee und Dom, Fußball und Karneval. Die vielstimmigen Aufnahmen wurden zu einer klanglichen Stadtführung rekomponiert.
Mitwirkende: Internationale Kindertagesstätte Ehrenfeld (Heike Rawls), Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e.V. (Servet Keskinlinç, Silvia Braun, Fatma Üsküdarli, Erika Theißen)
Leitung: Harald Muenz (Komponist), Holger Schroers (Posaunist, Musikpädagoge)
Ort: Rathausplatz


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