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Idee rheinwärts: Die Idee Eine Melodie wandert den Rhein entlang: von Bonn bis Duisburg, wie ein olympisches Feuer von einem Musiker zum nächsten weitergereicht. Die Melodie kann ihre Gestalt verändern, sie kann in unterschiedlichsten Besetzungen und Arrangements erklingen, aber sie darf nie erlöschen! Realisiert wird das Projekt von Hunderten von Kindern und Jugendlichen aus der Region: Jungen Musikerinnen und Musikern aus Grundschulen und Blaskapellen, Jugendzentren und Musikschulen, Kinderchören und Schulorchestern. 68 Stunden lang wird die „längste Melodie der Welt“ unterwegs sein, auf einer „Konzertbühne“, die von Bad Godesberg bis zum Duisburger Innenhafen reicht. Sie wird durch Flussauen und über Uferpromenaden wandern, manche Streckenabschnitte werden zu Fuß zurückgelegt, andere auf Inlinern, mit der Fahrradrikscha oder auf dem Rheindampfer. Musikalischer Ausgangspunkt aller Einzelbeiträge ist die sogenannte „rheinwärts- Melodie“. Aus dieser „musikalischen Keimzelle“ lassen sich eine Vielzahl von verschiedenen Varianten ableiten: Vom vierstimmigen Blockflötensatz bis zum Jazz-Standard; vom Tango bis zur lebenden Klangskulptur; vom ausnotierten Arrangement für eine feste Instrumentalbesetzung bis zur Improvisationsanleitung für verschiedenste Klangerzeuger und Stimmen. „rheinwärts“ verbindet nicht nur auf symbolische Weise die Rheinregion von Bonn bis Duisburg und die vier zentralen Tage des Festival „stadt – klang – fluss“, sondern integriert vor allem auch Kinder und Jugendliche über alle Alterstufen und Schulformen hinweg in eine gemeinsame Aktion: Die Preisträgerin von „Jugend musiziert“ kann hier ebenso mitwirken wie der autodidaktische Rapper aus der Hochhaussiedlung. |
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